OBERLIGIST HSG DUTENHOFEN/MÜNCHH. II VERTEIDIGT BEI GELUNGENEM KLIMPKE-EINSTAND DEN TITEL / BEZIRKSOBERLIGA-TABELLENFÜHRER HSG GRÜNBERG MÜCKE WIRD DRITTER NACH 39:35-SIEG ÜBER DEN LIGA-RVALEN HSG MÖRLEN

 

(vk) Der Einstand von Andy Klimpke als neuem Trainer beim Oberligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II kann als durchaus gelungen bezeichnet werden. In den letzten Tagen war alles ganz schnell gegangen. Der bisherige Dutenhofener Trainer Thomas Wallendorf wurde von seinem zukünftigen Verein Drittligist HSG Pohlheim schon jetzt für den restlichen Saisonverlauf angefordert und holte sich bei den Wetzlarer Handballern das O.K., so dass der als Nachfolger vorgesehene Andy Klimpke schon jetzt einspringen musste. Mit 34:22 (18:11) gewann Oberligist HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen II das Finale im SWG-Bezirkspokal gegen den Bezirksliga A-Vertreter TV Gettenau und verteidigte damit seinen Vorjahrestitel als Bezirkspokalsieger. In diesem Jahr ist allerdings die Teilnahme an einer Dreier-Runde mit noch zwei weiteren Bezirkspokalsiegern notwendig, um wieder in der 1.DHB-Pokalrunde wie in der vergangenen Saison dabei zu sein.

In der Frauenwaldhalle des Bad Nauheimer Stadtteils Nieder-Mörlen hatte sich zuvor Bezirksoberliga-Tabellenführer HSG Grünberg/ Mücke in seinem dritten Pflichtspiel innerhalb einer Woche durch einen 39:35 (19:18)-Erfolg über den Liga-Rivalen HSG Mörlen Platz drei gesichert.


Endspiel: HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TV Gettenau 34:22 (18:11)

"Wir haben es leider nicht geschafft, die Einstellung vom Halbfinale gegen Grünberg zu wiederholen", war HSG-Trainer Andy Klimpke trotz des sicheren Finalsieges mit seiner Mannschaft nicht zufrieden. Bis zum 4:4 (11.) legte der Wetterauer Bezirksliga A-Vertreter vor 100 Besuchern stets knapp vor, ehe der Oberligist gleichzog. Nach vier Toren in Folge sorgte die HSG beim 8:4 doch schnell für eine deutliche Führung. "Wir haben die Chance genutzt und vermehrt auch A-Jugendspieler eingesetzt", sagte Klimpke, dessen Team beim Seitenwechsel mit 18:11 führte.

Nach Wiederbeginn war der Oberligist nicht mehr zu stoppen. Gettenau steckte offenbar das Halbfinale gegen Nieder-Mörlen, das überraschend mit 32:29 gewonnen wurde, noch zu sehr in den Knochen. Die HSG kam immer wieder über Konter zu Toren und setzte sich weiter ab. Aber die schwache Chancenverwertung verhinderte noch mehr Treffer für die Handballer aus den Wetzlarer Stadtteilen. "22 Gegentore sind viel zu viel", monierte der neue Übungsleiter des Oberligisten nach dem 34:22-Erfolg seiner Mannschaft. Klimpke will sich nun rasch und konzentriert dem Ziel Sicherung des Klassenerhalts annehmen und da kommt der Begegnung gegen den TSV Vellmar am Wochenende schon "richtungsweisender Charakter", wie der ehemalige Bundesliga-Linksaußen formulierte, zu.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen: Scholz, Gümbel; Sasse (2), Krell (2), Schindel (3), Jan Schuchmann (3), Kraft (3), Eike Schuchmann (3/1), Weber (2), Agel, Schaus (5), Loh (2), Schneider (2), Wagner (7/2).

TV Gettenau: Stettner, Brunik; Quak (1), Siering (1), Glaub (7/4), Kettenberger (1), Hintze (2), Lösche (1), Ginter (1), Schmitt (2), Reuther, Müller (6).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Scheld/Späth (TV Hüttenberg). / Zuschauer: 100. / Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Schindel, Krell, Weber – Kettenberger, Quak, Müller).


Um Platz drei: HSG Grünberg/Mücke – HSG Mörlen 39:35 (19:18)

Im dritten Pflichtspiel innerhalb einer Woche bot Grünbergs Trainer Jens Dapper erneut gegen den Liga-Rivalen aus der Wetterau im kleinen Finale fünf Stammspieler nicht auf. Unter dem Strich kann die Partie auch als ein Festival der Siek-Brüder Sascha und Nils, die zusammen 27 der 39 Grünberger Treffer erzielten, bezeichnet werden. Torgefährlich waren zunächst auf beiden Seiten die Außen und so entwickelte sich bis zum 11:10 (15.) ein offener Schlagabtausch bei wechselnden Führungen. Beim 14:12 (18.) brachte Nicolas Keil Grünberg mit zwei Treffern in Vorteil, ehe beim 19:18 die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wechsel war die entscheidende Phase zwischen der 36. und 42.Minute als der Bezirksoberliga-Tabellenführer aus Grünberg aus einem 23:23-Remis eine 27:23-Führung machte, wobei Theiß, Walter und Nils Siek mit einem Doppelschlag für die vier Tore gesorgt hatten. Sieben Minuten vor Ende war beim 38:30 (53.) durch Andrew MacKellar die Frage nach dem Sieger beantwortet. Grünberg/Mücke sicherte sich durch einen 39:35-Sieg schließlich Rang drei.

HSG Grünberg/Mücke: Wiegand, Christof; Sascha Siek (13/2), Nils Siek (14), Walter (6), Theiß (1), Halbich, Rigelhof (1), Kämmerer, MacKellar (2), Keil (2), Schlüter, Jens Dapper (n.e.).

HSG Mörlen / Tore: Philipp Möbs (11/4), Ebner, Johannes Möbs, Dietz (je 6), Dönges, Brauburger (je 2), Ungerwetter und Frey (je 1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Risse/Marc Stroh (HSG Wettenberg). / Zuschauer: 40. / Zeitstrafen: 10:12 Minuten. / Disqualifikation: Brauburger (Mörlen /45.Min. wegen unsportlichem Verhalten). /Siebenmeter: 2/2 – 4/4.